Orthomolekulare Medizin


 

 

Die Orthomolekulare Medizin (ortho = gut, richtig, molecular = kleinste Bausteine) beschäftigt sich mit Mikronährstoffen, wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren und essentiellen Fettsäuren. Zur Therapie und Prävention von Krankheiten werden gezielt Mikronährstoffe eingesetzt.


 

 

Chronische Erkrankungen wie Krebs, KHK (coronare Herzkrankheit), Katarakt entwickeln sich über Jahrzehnte. Zur Vorbeugung ist daher eine langfristige ausgeglichene Zuführung von Mikronährstoffen - bereits in jungen Jahren - sinnvoll.


 

 

 

Bei der Diagnose von Nährstoffmangelzuständen greift die orthomolekulare Medizin auf die klassischen laborchemischen Analysen wie Blut- und Urinuntersuchungen zurück.


Schätzungen zufolge ist etwa die Hälfte der Erkrankungen in den westlichen Industrienationen auf eine falsche Ernährung zurückzuführen. Kohlenhydrat und Ballaststoffreich, jedoch Protein und Vitamin arm. Ein einseitiges Über- oder Unterangebot bestimmter Nährstoffe führt auf Dauer zu gesundheitlichen Störungen.


Orthomolekulare Medizin wird eingesetzt bei:

 

 - Herzkreislauferkrankungen
 - Schwächen des Immunsystems
 - bei Krebserkrankungen
 - Diabetes mellitus
 - Demenz vom Alzheimertyp

 - Morbus Parkinson
 - Multipler Sklerose
 - Akne
 - Neurodermitis
 - Psoriasis
 - Osteoporose
 - in der Schwangerschaft

 - Asthma bronchiale
 - allergischer Rhinitis

 - Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
 - Katarakt

 

 - Chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
 - im Leistungssport